Monatsarchiv für January 2005

Just wait

Wednesday, den 19. January 2005

Man liest allenthalben (z.B. hier: JUST WAIT!) von der famosen JUST WAIT! - Kampagne, die unsere lieben Freunde aus Amerika (By the way: Danke Amerika! - Geradezu zeitlos diese schöne Aktion der Jungen Union [Young Union]: Danke Amerika! Willkommen in Berlin, Mr. President! ) gestartet haben, um den vermaledeiten vorehelichen Verkehr und die hohe Anzahl der […]

Same shit, different asshole.

Wednesday, den 19. January 2005

Gegen die hier gezeigte Abart politischer Polemik können wir uns nur auf’s vehementeste verwahren. Sie ist nicht nur unverschämt, zynisch und anmaßend, sondern auch schlicht falsch. Schließlich konnte Adolf wenigstens halbwegs zusammenhängende Sätze formulieren.

Oh Österreich

Thursday, den 13. January 2005

Sie suchen authentische Informationen über Österreich? Michael Maier sagt Ihnen in dieser kleinen Laudatio alles was Sie wissen müssen und zeigt sich dabei als excellenter Beobachter, der meine oft nicht für möglich gehaltenen Erfahrungen mit Ösi-Konservativen leider verifiziert. Und ich hatte schon gehofft, es handelte sich dabei nur um vereinzelte Irre.

Die spinnen, die Römer.

Tuesday, den 11. January 2005

Dem Kapitän der Fußballmanschaft Lazio Rom, Paolo di Canio, droht eine Untersuchung des Fußballverbandes sowie eine Strafanzeige, nur weil der sich, wie z.B auf diesem Bild zu sehen, in alter römischer Weise mit den als –nunja- nicht übermäßig liberal berüchtigten Lazio-Fans über seinen erfolgreichen Torschuß gefreut hat.

Can’t get no satisfaction

Tuesday, den 11. January 2005

Die allfällige Entscheidung zwischen Beatles und Rolling Stones wird durch folgenden Umstand erleichtert: Während die Arbeiterkinder Lennon, McCartney & Co. im Zuge Ihres wachsenden Erfolges zu peinlichen pilzkopftragenden Musterschwiegersöhnen mit QueenTeeEignung avancierten, haben die Upper-Class-Jungs der Stones stets in voller Absicht, quasi mit dolus directus 1. Grades, getrümmert, gerockt und sich bestmöglich schlecht benommen. Meine Präferenz steht jedenfalls […]

Arbeitslose zu Pflugscharen

Monday, den 10. January 2005

A friend in need is a friend indeed. Dieser kleine anglizistische Aphorismus ist offenbar in der Realpolitik des 21.Jahrhunderts zum Sinnbild eines hochpotenten Instrumentes der Stimmviehaffiliation geworden.Von wagnersch-pathosschweren Krisenansprachen verschiedenster Präsidenten nach verschiedensten nationalen Traumatisierungen sei hier gar nicht die Rede, vielmehr wollen wir vor der eigenen Haustür kehren.

WARUM?

Monday, den 10. January 2005

Mein E-Mail-Account bei web.de ist mir zwar sehr ans Herz gewachsen, weist aber dennoch einige nicht zu kompensierende Defizite, jedenfalls für den mir zuzuschreibenden Nutzertypus auf. Wenn man sein Postfach nie nachhaltig und gründlich säubert und beräumt, wenn man immer eine Grundmenge von etwa 20 ungelesenen Mails auf 18 prallgefüllten Seiten Posteingang versteckt,

Hut Abend

Thursday, den 6. January 2005

Email-Verkehr, von unten zu lesen.
—–Original Message—–
From: WickedRigga
Sent: 06 January 2005 11:35
To: PbW

Born to kill

Thursday, den 6. January 2005

Gestern wurde ein US-Soldat zu einer nicht unerheblichen Haftstrafe verurteilt, weil er sich aus religiösen Gründen geweigert hat, mit der Waffe in der Hand Kriegsdienst im Irak zu leisten. Diese gewissensinduzierte Verweigerung

Wahre Treue

Wednesday, den 5. January 2005

Der Anhänger
Haben Sie in dieser besinnlichen Zeit einmal darüber nachgedacht, wer einem wirklich die Treue hält?
Ist es die Ehefrau, ist es der Hund?
Nein, es ist der Anhänger,
dieses Geschöpf Gottes,
dessen einziger Lebenszweck die Gefolgschaft ist.
Etwas Treueres als den Anhänger finden wir auf Erden nimmerdar.

Danke

Tuesday, den 4. January 2005

„….für „schleimiges Kotzen“ die 4 und für „feuchter Furz“ gebt die Endziffer 5 ein.“ Was ich, ob dieser recht offensiven Ansage aus meiner Fernseh-Lethargie aufschreckend sehen mußte, war… nein, nicht die RTL2 Nachrichten, sondern die Werbung eines Handyklingeltonunddisplaybilderanbieters, und bei oben spezifiziertem Handelsobjekt handelte es sich um Klingeltöne, die man sich durch wahlweise Eingabe der […]

Professionelles Marketing

Monday, den 3. January 2005

Super Sache, das mit der Platzierung dieser Werbung, Spiegel. Du hast Dir eben doch noch irgendwo in der Online-Anzeigenredaktion Deine alte kritisch-rebellische Mission als Stachel im Fleisch des Establishment bewahrt. Ob die hochbezahlte Marketing-Abteilung von Bayer weiß, wie Ihre aberwitzige Summen verschlingende Imagekampagne umgesetzt wird?