Update 3: Aktion “Bonk gezogen”

25. June 2006 by WickedRigga

Einige der Reaktionen auf die RudeBros.de-Aktion „Bonk gezogen – Julia sieht (schwarz-) rot (-gold)“ veranlassen mich doch zu einer kleinen Klarstellung. RudeBros geht es hierbei mitnichten um die Exhibition patriotischer Entrüstung, schließlich gehen uns angestrengte Zwangspatrioten ebenso auf den Sack wie Straßenverkehrsteilnehmer, die den CW-Wert ihres Fahzeuges durch das multiple Anflanschen „nationaler Symbole“ vervielfachen.

Nichts läge uns daher ferner, als die Aktion, wie bspw. in diesem Forum vorgeschlagen (Zitat: “Drei antinazi Artikel werden für eine Deutschland- oder Reichsflagge umgetauscht”), auszugestalten. Vielmehr wollen wir die von Bonk&Friends angestochene Büchse der Pandora so weit als irgend möglich aufreißen, um dem Polit-Nachwuchs durch beschleunigte Lernprozesse in den Gebieten Public Relations, Haushaltstheorie und politische Strategie zu unterstützen, damit -zumindest PbyWs- Steuergelder nicht der Subventionierung geistiger Verwirrung in der Politik dienen. Was doch im Kern das patriotischste aller Anliegen ist.

Also: jetzt Fahnen für wenige Euro kaufen und zu Julia schicken, später Milliarden von Euro Steuern sparen!

Deutschland, is dat jeil oder is dat jeil?

2 Reaktionen zu “Update 3: Aktion “Bonk gezogen””

  1. PbyW

    Wobei anzumerken ist, dass die derart beflaggten Fahrzeuge (in der Regel der Marken Kia oder Opel) ohnehin den CW-Wert einer in den Wind gedrehten Schrankwand aufweisen.

    In diesem Zusammenhang fällt mir auf, dass die Fahrer meines Lieblings- Motorrads im Bereich Exzessivfahrzeugbeflaggung quasi Mega-Trendsetter sind.

  2. Schomberg

    Ihr schlagzeilengeilen Lümmels!

    Da habt Ihr es - quasi - selbst auf SPON gebracht.

    Und wie wenig kontrovers die Aktion diskutiert wird:

    “Doch die Fahnen-Ausbeute ist bislang relativ mickrig: Bei der PDS-Jugendorganisation wurden bis Montag lediglich 29 Flaggen und Wimpel abgegeben. Von ihrer eigenen Fraktion wird die Abgeordnete nicht unterstützt. Bonk spreche nicht für die gesamte Partei, erklärte der sächsische PDS-Fraktionschef Peter Porsch. Er soll Julia Bonk wegen der Aktion so laut angebrüllt haben, dass es noch einige Büros weiter zu hören war. In einer Mitteilung erklärte er, die von der jungen Abgeordneten ausgegebene Losung zeuge von “weltfremder Arroganz”.

    Mit weldfremd-arroganten Grüssen

    Euer schomb@

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