Update 6: Aktion Bonk gezogen
4. July 2006 by WickedRiggaWie der Focus berichtet, beginnt die Aktion langsam Früchte zu tragen. Bereits 107 Fahnen seien bei Frau Bonk eingegangen. Aber das kann natürlich noch längst nicht alles sein. Freunde, schickt weiter Fahnen. Schon Erich Kästner sagte: Es gibt nichts gutes, außer man tut es!
Also: nach dem demütigenden 8:0 gegen die Italiener und dem Genuß eines weinenden Scolari im Finale sofort Fahnen einpacken und an die Junge Linke schicken. Noch ist zumindest Julia Bonk (übrigens stellvertretendes Haushaltsausschuß-Mitglied im sächsischen Landtag) von der Sinnhaftigkeit ihrer Aktion tief überzeugt. Noch. Ihre eigenen Leute überbieten sich bereits in hastigen Absetzbewegungen und wünschen Julia Bonk, die knallharte Kalkuliererin und abgebrühte PR-Mistress nach Kamtschatka. Mindestens.
Selbst der Staatsanwalt interessiert sich bereits für ihre interessanten Ideen. Und auch die Presse hat ihre Freude an Bonks durchdachten Konzepten wiederentdeckt, um sie aus der sächsischen Provinz ans Volk deutsche Volk zu übermitteln, wie beispielsweise Heroin „so gestaffelt, ab 14“, unters Volk zu bringen oder die Dresdner Frauenkirche wieder abzureißen.
Als Dresdner wird es spätestens damit für mich zu einer persönlichen Angelegenheit und ich muß wiederum Schomberg zitieren: “…jetzt ist Haß im Spiel und so soll es dann eben auch sein.”
Am 5. July 2006 um 12:17 Uhr
Verdammt. Keiner hat an das kleine Finale am Samstag gedacht. Aber danach können wir endlich unsere national(sozial)istisch-sexistisch-imperialistischen Winkelemente in politisch korrekte Bekleidung und antifaschistiche Unterhaltungsmedien umwandeln.
Dabei könnte man auch gleich mal den Kurs für Buxenfahnen abfragen. Ganz nach dem Motto: Wenn ihr nicht innerhalb von 14 Tagen auspaukt, tauschen wir eure Fahnen gegen PDSED-T-Shirts und -DVD ein.
Am 5. July 2006 um 12:29 Uhr
Thanatos, Du turbokapitalistischer Teufel, Du tatsächlich noch einen weiteren Wertsteigerungshebel für die Teilnehmer dieser Aktion identifiziert.
Allerdings ist zu bedenken, daß einen Abend lang das Haus voller Buxen zu haben, erheblich wertmindernd wirkt.